01 Sam und Moe

 

Das Leben als Teenager ist im Grunde schon kompliziert genug. Davon kann Moritz Landvogt ein Lied singen. Von den Eltern zu einer Therapie gezwungen, schlägt er sich mehr oder weniger durch sein chaotisches Leben. Neben der Schule, die in Bezug auf das Verstecken vor seinen Mitschülern alles von ihm abverlangt, kommt ihm auf einmal auch noch einer der Nachbarn in die Quere. Samuel Johnsan hat seine eigene Firma, ist erfolgreich, trägt teure Klamotten und ist allgemein ziemlich selten allein in seinem Schlafzimmer. Ein Mann, dem es an nichts fehlt.
Während Moritz, der lieber Moe genannt wird, mehr damit beschäftigt ist, seine Flucht aus dem Elternhaus zu planen, spielt der Nachbar eine immer größere Rolle. Er könnte ihm helfen, alles hinter sich zu lassen. Wenn da nicht die ein oder andere Sache wäre …
Von Tag zu Tag häufen sich die Tierangriffe, lassen die Gegend gefährlich werden. Was hat der Nachbar damit zu tun und wieso entwickelt er so großes Interesse an dem jungen Mann mit den langen schwarzen Locken?

 

Leseprobe:

 

Hintergründe:

»Wie wäre es, wenn wir gemeinsam etwas schreiben würden?«, fragte ich Pat Grace eines Tages und hörte nur erstauntes Schweigen.

Natürlich hab ich nicht aufgegeben, wir starteten etliche Diskussionen und jonglierten mit Ideen hin und her.

»Vampire sind absolut nicht mein Ding«, bekam ich mehrfach zu hören, was mich dazu bewegte, Pat zu fragen, was denn stattdessen ›genehm‹ wäre.

»Wie wäre es mit schwule Werwölfe?« Es war pure Provokation! Und noch schöner die Reaktion, als ich zustimmte.

Das war der Beginn von etwas ganz Wundervollem… <3

 

Lesehappen: